Agility

Für eine Agility-Gruppe beim BSZV fehlen zur Zeit leider die Interessenten, aber was nicht ist kann ja noch werden, also einfach vorbeikommen und nachfragen!

Agility, in England erdacht und zunächst eingeführt, bedeutet frei übersetzt Behändigkeit, Beweglichkeit. Beides wird sowohl vom Hund als auch von seiner Führerin oder seinem Führer verlangt. Agility – Behändigkeit auf „sechs Beinen“ – so wurde spaßig dieser Sport mit dem Hund bei uns in Deutschland bekannt gemacht, wurde auch im deutschen Sprachraum begeistert aufgenommen und steht allen Hunden offen.

Sie besteht darin, die Hunde verschiedene Hindernisse in einer vorgegebenen Reihenfolge überwinden zu lassen, mit der Absicht, ihre Intelligenz und ihre Gewandtheit zu erproben. Es handelt sich um ein erzieherisches und sportliches Spiel, welches ihre gute Einführung in die Gesellschaft begünstigt.

Ein anderer Aspekt spricht auch für diese Sportart: Man kann davon ausgehen, dass unsere Familienhunde heute entgegen Ihrer Natur viel zu wenig gefordert werden und darunter leiden, psychisch und auch physisch. Ein mittelgroßer oder großer Hund an der Leine, zwei- bis dreimal täglich eine halbe Stunde ausgeführt, wird nicht genügend gefordert. Die zu geringe körperliche Belastung des Hundes, der Mangel an Kondition, mag im Laufe der Zeit zu krankhaften Veränderungen führen, die seinen Kreislauf vorzeitig beeinträchtigen können.

Mit Agility kann jeder etwas für den Kreislauf seines Hundes und somit für seine Gesunderhaltung tun, natürlich nur dann, wenn der Hund vorher von einem Tierarzt gründlich untersucht und auf HD geröntgt wurde und dieser keine Bedenken hat. Ein Hund muss durch vernünftiges Aufbautraining ohne Überforderung auf Agility vorbereitet werden. Mit jungen Tieren sollte man nicht zu früh beginnen und zu stark beanspruchen.

Es braucht wohl nicht betont zu werden, dass auch und gerade für den Menschen die sportliche Betätigung mit dem Partner Hund in körperlicher und geistiger Hinsicht gesundheitliche Vorteile bringt.

Diese Disziplin setzt Harmonie zwischen Hund und seinem Führer bzw. seiner Führerin voraus und endet in perfektem Einvernehmen in ihrer Gruppe. Es ist also notwendig, dass die Teilnehmer die elementaren Grundlagen von Erziehung und Gehorsam besitzen.

Euer BSZV-Team